Theaterprojekt der Klasse 12b »Als gäbs kein Morgen«

Was würdest Du tun, wenn morgen die Welt unterginge?
Sie geht nicht unter – aber diese Frage führt uns dazu, darüber nachzudenken,
was wirklich wichtig im Leben ist und wie wir uns die Zukunft vorstellen.
Habe ich noch eine »offene Rechnung« mit einem anderen Menschen?
Und warum soll ich damit warten, bis es vielleicht zu spät ist?

Stunden und Sekunden
Komm! Lass uns neu aufstehen
Aus dem Schutt und der Asche,
Komm! Gib mir dein ganzes Geld aus der Tasche.
Ich falte daraus Papierflieger und werfe sie voller Gewicht Der
Gefahr, der Ungewissheit lachend mitten ins Gesicht. Hab keine
Angst vor dem Jüngsten Gericht
Das ist alles, wovon dieses Gedicht spricht.
Trau dich und leb noch die letzten Sekunden
Und vielleicht... nur vielleicht
Werden sie viel wertvoller als all die vorherigen Stunden.

 

Vermissen
Jahrelang war alles dunkel und kalt,
ich wurde trist und ziemlich alt. So schnell raste, verging die Zeit,
Oh, wie gern würd ich dir jetzt sagen: Es tut mir leid...
Es tut mir leid für all die Jahre,
in denen wir uns nicht sahn.
Auf einmal wirkt unser Streit so dumm und banal.
Wir haben uns wie Kinder aufgeführt,
dabei bist du doch der Mensch,
der mich am meisten berührt!